10.05. Muttertag: Fahrt nach „Kloster“

Fast schon traditionell trafen sich blau-weiß-rot gekleidete Radler um 11 Uhr vor dem ASG. Wenig später machte sich eine 11-köpfige Radgruppe auf den Weg nach Heilsbronn,wo neben kulturellen auch kulinarische Leckerbissen auf uns warten sollten. Der Himmel war blau und der Wind stark.
Vor zwei Tagen haben wir Arm- und Beinlinge von InterSport Eisert erhalten.-Damit waren wir sehr gut gegen den kühlen Wind gewappnet und freuten uns über die wohltuende Wärme und den hohen Tragekomfort unserer neuen Ausrüstungsgegenstände. Herzlichen Dank!
Wenn die Sonne den Kampf gegen die Wolken gewann, zeigte sich unsere Heimat in den schönsten Frühlingsfarben. Gelbe Rapsfelder oder lila Flieder dominierten unsere Sinne.
Leider mussten sich schon in Veitsbronn drei Teilnehmer verabschieden. Die einen hatten heute familiäre Verpflichtungen, einem anderen machte ein fehlender Zahn zu schaffen. Die Ursache dieses Verlustes kann glücklicherweise nicht mit unserem Projekt in Verbindung gebracht werden. So stemmten sie sich gemeinsam auf ihrem Rückweg gegen den Wind.
Die acht verbliebenen kleinen Radlerlein posierten kurz darauf vor dem alten Rathaus am Prinzregentenplatz in Langenzenn. (Für Statistiker: Einer musste das Foto machen.)

M_1
In Heilsbronn umrundeten wir zunächst das Münster, das im 12. Jahrhundert in romanischem Stil errichtet wurde. Die Klosteranlage beherbergte bis ins 16. Jahrhundert eine Zisterzienserabtei. Daher heißt Heilsbronn noch heute im Volksmund „Kloster“. Die Besichtigung der Innenräume oder gar der Grablege der Hohenzollern verschoben wir auf ein anderes Mal, da wir unsere Räder nicht unbeaufsichtigt lassen wollten. Kaum fanden wir die Muße für ein schönes Gruppenbild im Klosterhof. Es wird diskutiert, ob sich der Name „Heilsbronn“ von ‚Heilsbrunnen‘ ableiten lässt. Ein Kloster kann natürlich auch im übertragenen Sinne ein Quell des Heils, fons salutis, sein. Für uns war der moderne Brunnen in diesem Moment lediglich Teil einer schönen Kulisse.

M_2

Dann zogen uns die Eisspezialitäten bei Franco magisch an und machten uns glücklich.

M_3
Unsere letzte kurze Pause machten wir vor der 1157 erstmals erwähnten Cadolzburg, wo bereits Vorbereitungen für die Cadolzburger Festspiele ab dem 18. Juni getroffen werden. Kaum zu glauben, dass diese schöne Kulisse erst wieder neu aufgebaut werden musste, nachdem die Burg 1945 in Trümmern lag.

M_4
Da wir für das Stadtradeln auch fleißig Kilometer sammeln wollen, bauten wir heute ein paar Extraschleifen in unsere Tour ein und kamen nach 105 km in Erlangen an – müde aber glücklich und voller schöner Bilder im Gepäck.
Wir wünschen allen eine gute Erholung und sehen uns schon am nächsten Dienstag zu einer weiteren Trainingsfahrt.

M_s