14.06.2015: Übungsfahrt nach Bamberg: Back to the roots

Heute stand der Übungsklassiker Bamberg auf dem Programm. 95 Kilometer flach nahezu ohne Verkehr mit einem sehr touristischen Ziel am Wendepunkt. Warum denn das noch einmal? Da es trotz der zahlreichen Gelegenheiten noch immer weniger geübte Gruppenradler gibt und manche Pedaleure nachnominiert werden mussten, sollten diese die Möglichkeit erhalten, ihr Fahrverhalten in der Gruppe zu üben. Dieses Angebot wurde dann auch vereinzelt wahrgenommen.

Bei bestem Radsportwetter legten wir den wohlbekannten Weg zurück, wollten aber in Bamberg auch Neues entdecken und erklommen nach einem ersten Gruppenbild vor dem Blauen Haus
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erstmalig den Michaelsberg mit dem gleichnamigen Kloster,
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um von dort den herrlichen Ausblick auf die Domstadt zu genießen.
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Vor der verdienten Kaffeepause in der Fußgängerzone, konnten wir nicht ohne ein weiteres Erinnerungsbild vor dem Rathausturm den ersten Trainingsabschnitt beenden.
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Auf der zweiten Etappenhälfte zeigte sich, dass das Radfahren in der Gruppe geübt sein will. Plötzliche Richtungsänderungen und ruckartiges Abbremsen mögen Reaktionen auf unvorhergesehene Impulse sein, die es im Widerspruch zum Wort überlegt zu beherrschen gilt. Hier gilt die alte Weisheit „Probieren geht über Studieren“.

In den verbleibenden Wochen heißt es nun nochmals verstärkt, sich so gut wie möglich radfahrtechnisch vorzubereiten, seinen Körper bei längerer Belastung kennen zu lernen und seine Kräfte wohldosiert einzusetzen. Dabei weicht der einladende Charakter der Trainingsangebote einem auffordernden, in manchen Fällen verpflichtenden, wenn das individuelle Vorbereitungsprogramm noch Defizite aufweist.

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