2. Etappe: Dinkelsbühl – Pforzheim

Gestärkt vom ritterlichen Frühstück auf Burg Rechenberg sattelten wir unsere Rösser und starteten unseren Ritt gen Pforzheim. Schon die ersten Kilometer ließen beim Anblick der Schwäbischen Alb mit ihren kleinen Landstraßen unsere Radlerherzen höher und schneller schlagen. Sogar so schnell, dass die erste Gruppe schon um halb 12 am ursprünglich auserkorenen Ort für Speis und Trank ankam und voller Elan beschloss diesen auf Kilometer 80 von insgesamt 140 zu verlegen. Sehnsüchtig erhofften wir zeitig unsere Begleitfahrzeuge zu erreichen, da sich vor uns eine dunkle Wolkenfront auftürmte.

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Doch beim Blick auf das Navigationssystem stellte sich heraus, dass unser Zwischenziel, Bissingen, noch weit entfernt war, obwohl wir unseren achtzigsten Kilometer bereits passiert hatten. Nach 100 Kilometern war es dann endlich soweit: wir wurden mit einem liebevoll zubereiteten Buffet im Regen empfangen und konnten unseren Hunger stillen. Nach und nach trudelten die restlichen beiden Gruppen ein und wurden von unseren fleißigen Helfern aus den Begleitfahrzeugen tatkräftig umsorgt.

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Frisch gestärkt machten wir uns auf die letzten 40 Kilometer über Mühlacker nach Pforzheim. Zum Glück verzog sich der Regen und blauer Himmel kam zum Vorschein, sodass wir im Sonnenschein die Enz bis zur Jugendherberge entlangradeln konnten. Als der Regen blauem Himmel wich, ließen wir es uns bei süßem Flammkuchen gutgehen, bevor wir die letzten Kilometer an der Enz zur Jugendherberge entlangradelten.

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Beim gemütlichen Zusammensitzen im Innenhof der Burg schrieben wir diesen Artikel, tauschten unsere vielen atemberaubende Eindrücke des Tages aus und ließen den Abend mit Pizza ausklingen. Erschöpft von der heutigen Etappe fielen wir ins Bett und lauschten der Enz.

von Katja Löwenstein und Andrej Froschauer