3. Etappe: Pforzheim – Strasbourg: über den Rhein, weg von daheim – Ein Vorgeschmack auf die Königsetappe

Nachdem wir wegen eines Gewitters unsere Abfahrt auf 10:00 Uhr verschoben hatten, machten sich die Gruppen 3, 2 und 1 und auf den Weg Richtung Strasbourg. Die erste Hälfte der Etappe führte uns über den nördlichen Rand des Schwarzwaldes. Dabei sollten wir auf einem fünf Kilometer langen Anstieg über 200 Höhenmeter einen ersten Vorgeschmack auf die Vogesen bekommen. Auf den letzten 500 Metern des Anstiegs durften die Mitglieder der Gruppe 2 ihre Kräfte messen, wobei sich einer unserer Jüngsten trotz nicht vorhandener Klickpedale und ohne jegliche Eingewöhnungszeit auf seinem im Poststreik hängengebliebenen Rennrad gegen die anderen Bergziegen durchsetzte. Während des Anstieges passierten wir den Ort Völkersbach, der mit 613 m.ü.NN. den höchsten Ort des Landkreises Karlsruhe darstellt.
Am Ende dieses anstrengenden Streckenabschnitts wurden wir mit einer herrlich rasanten Abfahrt belohnt.
Die erste Hälfte der Etappe, die den Großteil der Höhenmeter beinhaltete, endete mit der heiß ersehnten Mittagspause auf einer Grünfläche vor dem Hauptbahnhof Baden-Baden im Stadtteil Oos.
Gestärkt und gut gelaunt machten wir uns weiter auf den Weg nach Strasbourg. Während sich Gruppe 1 mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr als 30 km/h fortbewegte, schlossen sich die zwei anderen Gruppen zusammen, um gemeinsam in einem nahe gelegenen Baggersee zu baden. Nach dieser Erfrischung im kühlen Nass ging es weiter in Richtung Strasbourg.

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Während des zweiten Streckenabschnitts erschwerte starker Gegenwind das zügige Vorankommen. Die erste Gruppe kreiselte routiniert gegen den Wind an und war schon bald am Ziel angekommen. Die anderen beiden Gruppen kamen etwas später, dafür aber nicht salzverkrustet in der Jugendherberge in der Nähe der Europabrücke an.

Dabei wurde die bekannte Europabrücke passiert und ebenfalls als Fotokulisse verwendet.

Am Abend hatten wir das Glück eine Licht- und Toninstallation an der Cathédrale Notre-Dame de Strasbourg bewundern zu können.

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Manche unserer wagemutigen Friedensfahrer ließen sich von einem Hypnotiseur in seinen Bann ziehen.

von Elias Greil und Holger Wislicenus