Ein Tag in Limoges

Nach einigen routinierten Griffen am Frühstücksbuffet unseres Hotels machten wir uns auf, um die Stadt Limoges zu besichtigen und kennenzulernen. Nach den großen sportlichen Anstrengungen der letzten Wochen genossen wir die sehr entspannte Rundfahrt in einem kleinen Stadtbesichtigungszug, die uns von der Stadt Limoges spendiert wurde.  
Dabei konnten wir die schönsten Seiten von Limoges entdecken und viel über die Geschichte und Kultur erfahren.

Nach der Sightseeingtour begaben wir uns – nun zu Fuß – auf dem Weg zum Rathaus, wo uns die Tanzgruppe „L’Eglantino Do Lemouzi“, wie auch schon bei unserer Ankunft am Mittwoch im Regionalparament, traditionelle Tänze und Gesänge vorführte.

  
Nach den Worten des Bürgermeisters wurden wir zu einem Apéritif und kleinen liebevoll zubereiteten Häppchen eingeladen. Bevor wir uns wieder auf den Weg zum Hotel machten, schlossen wir das gemeinsame Fest der Freund- und Partnerschaft mit dem im Limousin altbekannten Lied „Turlututu“ ab, zu dem der ganze Rathaussaal, Radfahrer und Gastgeber eingehakt, im Kreis mittanzte.

Den Nachmittag nutzten einige von uns, um Postkarten zu schreiben, gemütlich durch die Einkaufsstraßen zu bummeln oder um sich einfach auch nur im Hotel auszuruhen, bevor es zur größten Aufgabe des Tages kam: 28 Fahrräder und das komplette Gepäck der Mitfahrer mussten in den Anhänger geladen werden. Doch dank der Meisterleistung unserer Logistikgruppe unter der Führung von Tjade, Armando, Christian und Colm schafften wir es mit vereinten Kräften die Drahtesel in Kartons zu packen und das Gepäck so einzuladen, dass sogar noch genug Platz für die zu verstauende große Menge an Schnittresten unserer Kartons vorhanden war. 

  
Nach der letzten großen Hürde der Fahrt gingen wir in ein nahegelegenes Restaurant, um bei einem typisch französischen Drei-Gänge-Menü unsere gelungene Fahrt stilvoll abzurunden.

  
Zwei unserer Mitstreiter waren nach den ereignisreichen Touren der letzten beiden Wochen noch so voller Energie, dass sie eine Abkühlung im Springbrunnen des Parks neben dem Bahnhof suchten.

  
Andere zeigten sich kulturell mehr interessiert und machten einen kleinen nächtlichen Spaziergang um die Kathedrale Saint-Étienne.  

 
Von Juliana Haas, Andrej Froschauer und Christian Reinhardt